NMY Mixed-Reality Communication

SEHEN FÖRDERN DURCH XR-TECHNOLOGIEN


Im Rahmen eines Forschungsprojektes entwickelt NMY mit fünf weiteren Kooperationspartnern aus Wissenschaft, Forschung und der Industrie ein gesamtheitliches XR- und Machine-Learning-basiertes System zur Diagnose, Training und Assistenz von altersbedingten Sehstörungen.

MISSION
Mission

ZIEL: SELBSTBESTIMMT LEBEN BIS INS HOHE ALTER

Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt unter dem Titel „Integriertes Diagnose- und e-Assistenzsystem für Patienten mit altersbedingter Makula-Degeneration“ (IdeA), soll eine innovative und technologiegetriebene Lösung entwickelt werden, die für eine Verbesserung der Lebensqualität älterer Patienten mit Sehstörungen sorgt.

APPROACH

DREI STRATEGIEN, VIELE XR-INNOVATIONEN

In dem auf drei Jahre festgelegten Projekt findet sich Mixed-Reality Experte NMY als Teil eines interdisziplinären Teams wieder, das den Versuch wagt, Technologien auf eine komplett neuartige Weise zum Nutzen des Menschen einzusetzen. Gemeinsam mit Fachleuten der LMU München, ZEISS, der Karl-Eberhards-Universität Tübingen, TalkingEyes und Blickshift entwickeln und validieren wir technologiegetriebene Ansätze. Zum großen Teil wird hier in Technologien gedacht, die es so noch nicht auf dem heutigen Markt gibt. In dem Projekt wurden drei innovative Strategien identifiziert, die mithilfe verschiedener XR-Technologien schon bald Realität werden sollen.

Approach
Strategy 1
STRATEGIE 1 | VIRTUAL REALITY & EYE-TRACKING

INTELLIGENTES DIAGNOSETOOL

Im ersten Ansatz werden Möglichkeiten gefunden, Diagnosetools für Patienten zugänglicher zu machen, indem man sie beispielsweise in herkömmliche Hardware implementiert, um eine frühzeitige Erkennung der Krankheit zu garantieren. In einem Virtual Reality Prototyp wird bereits heute unter Einbindung von moderner Eyetracking Technologie eine perimetrische Augenuntersuchung ausgeführt. Diese Untersuchung dient zur Erfassung des Gesichtsfeldes und damit dem Erkennen von Sehfeldausfällen - ein absolut wertvolles Diagnosemittel von dem gleichermaßen Patienten und Ärzte profitieren. 

STRATEGIE 2 | MIXED-REALITY HEADSET

AI-BASIERTES XR-ASSISTENZSYSTEM

Außerdem wird ein Assistenzsystem auf Basis einer Mixed-Reality-Brille entwickelt, das dem Patienten die visuellen Informationen, die im im Sehzentrum verloren gehen, mit entsprechenden Informationen im peripheren Sehfeld substituiert. Zudem verfügt die Brille über eine Trainingsfunktion, die dem Patienten ein ortsunabhängiges Training zum besseren Umgang mit seiner Erkrankung ermöglicht. Durch die Einbindung von künstlicher Intelligenz (KI, auch Artificial Intelligence, AI) sollen Augenbewegungsmuster identifiziert werden, um so zu erkennen, nach was der User sucht. Bei dieser userzentrierten Anwendung geht es hauptsächlich um die visuelle Unterstützung von sehbehinderten Patienten im Alltag. 

STRATEGIE 2 | AI-BASIERTES XR-ASSISTENZSYSTEM
STRATEGIE 3 | VIRTUELLE PLATTFORM
STRATEGIE 3 | VIRTUELLE PLATTFORM

TELEMEDIZINSCHES KOMMUNIKATIONSPORTAL

Zu guter Letzt soll ein telemedizinisches Portal zur besseren Kommunikation zwischen Patienten, Ärzten, Therapeuten und Angehörigen beitragen. Mit dem virtuellen Untersuchungsraum erspart sich der Patient beschwerliche und vermeidbare Besuche beim Arzt, während die zugewiesene Behandlungszeit maximal optimiert wird.

RESULTAT

BESSER LEBEN MIT EXTENDED REALITY ANWENDUNGENBesser leben durch XR

Das IdeA Projekt gibt uns die Möglichkeit, das wissenschaftliche Potenzial von Extended Reality Anwendungen für den Medizinbereich zu erforschen. Gleichzeitig bietet die patientenorientierte Ausrichtung einen guten Case für den Einsatz von neuester Technologie in der Medizin, komplett unabhängig von Alter und Geschlecht. 

Result
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