NMY Mixed-Reality Communication

TOUCHLAB®

Pressefilm

Titel

TOUCHLAB® Presse-Event im Fraunhofer IGD

Datum
21. Oktober 2009
Pressemitteilung

TouchLab holt die Zukunft in die Gegenwart

Weltpremiere für interaktives Präsentationssystem der nächsten Generation / Anwender haben 3D kinderleicht in der Hand / „Minority Report“ made in Rhein-Main<

(Frankfurt/Main / Darmstadt, Oktober 2009) – Seriöse Herren in edlen Anzügen stehen gebannt vor einem überdimensionalen Tisch. Sie verfolgen das Geschehen auf Riesendisplay und Leinwänden, das sie buchstäblich in der Hand haben. Wo sich eben noch die Erdkugel dreht, düsen kurz drauf Flugzeuge durch die Lüfte, rasant wechseln Größen und Blickwinkel - und das alles in 3D. Gesteuert wird das futuristisch anmutende audiovisuelle Geschehen durch Handbewegungen der Anwesenden. Von Maus oder Tastatur keine Spur. Schauplatz der spektakulären Szenerie ist nicht etwa eine Szene aus „Minority Report“ oder ähnlichen Science-Fiction-Blockbustern, sondern faszinierende Realität auf der Paris AirShow 2009: Weltpremiere für TouchLab, das interaktive, multimediale Infotainment- und Präsentationssystem der nächsten Generation.

Die TouchLab Lounge am Stand des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS sorgte auf der weltgrößten Luftfahrtschau im Sommer für Aufsehen bei hochkarätigen VIP-Gästen aus aller Welt. Sie erlebten als erste die Faszination TouchLab – die neue Generation der spätestens seit iPhone & Co allgemein vertrauten Multi-Touch-Technologie. TouchLab überführt die zukunftsträchtige Präsentationsform erstmals praxistauglich in die dritte Dimension. Entwickelt wurde der High Tech-Meilenstein im Rhein-Main-Gebiet – von NewMedia Yuppies (NMY), der Frankfurter Kreativagentur für Neue Kommunikation, in Kooperation mit dem in Darmstadt ansässigen Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD).

3D-Tauglichkeit macht TouchLab zum Meilenstein

„Mit TouchLab ist es erstmals möglich, in anspruchsvolle dreidimensionale Welten aufzubrechen“, erklärt NMY-Gründer und -Geschäftsführer Sebastian Demmerle (32), was die Entwicklung zum Meilenstein macht. „Anwender erleben eine völlig neue virtuelle Erfahrung: Sie steuern interaktiv in Echtzeit-Geschwindigkeit hochkomplexe 3D-Daten“, ergänzt Peter Eschler (34), Head Software Entwickler und NMY-Gesellschafter. Jenseits von Power Point, Videos oder bisher bekannten Multi-Touch-Anwendungen können Unternehmen TouchLab als völlig neue Ebene der Multimedia-Präsentation nutzen. Der Clou ist die erstmalige intelligente Verknüpfung von Inhalten in einer in sich geschlossenen Anwendung: „Besonders erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen werden schnell, flexibel und faszinierend erlebbar gemacht.“

TouchLab holt die Zukunft in die Gegenwart

TouchLab holt die Zukunft in die Gegenwart. Und TouchLab ist gerüstet für die Zukunft: Die Software wurde auf Basis von Internet-Technologie entwickelt. Der nahtlosen Integration der multimedialen Inhalte in kommende 3D-Standards für Internet-Browser oder Smartphones steht somit nichts im Wege. „Die dreidimensionale Zukunft kann kommen, TouchLab ist schon da“, freut sich Demmerle, dass die TouchLab-Tüftler ganze Arbeit geleistet haben. Infrarotbasierte Multi-Touch-Technologie kann die Position der Finger erkennen und verarbeiten. „Wie mit Maus und Tastatur, nur eben ohne Maus und Tastatur“, beschreibt Eschler, was mit TouchLab möglich wird. Zudem wird hier in nicht gekannter Weise Hardware und Software zu einer Gesamtlösung zusammengeführt. Durch die Orientierung an offenen Standards lassen sich vorhandene und künftige Ein- und Ausgabegeräte problemlos integrieren.

100 Tage und ein Ziel: TouchLab-Vision Wirklichkeit werden lassen

Die Entwicklung und Entstehung von TouchLab war ein spannender Wettlauf mit der Zeit. Genau 100 Tage vom Auftragseingang bis zur Fertigstellung hatten die kreativen Spezialisten aus unterschiedlichsten Disziplinen. Informationsarchitekten, Software-Entwickler, Konzeptioner, Texter, 3D-Experten, Filmemacher, Sounddesigner, und Fotografen tüftelten an der anstrengenden, aufregenden und anspruchsvollen Aufgabe ebenso wie etwa Messearchitekten und Postproduktioner. Noch auf dem Weg nach Paris wurden manche „Teufel“, die bekanntlich am liebsten im Detail sitzen, ausgetrieben. „Durch die vielen fantastischen Profis der Medien- und Marketingbranche war das Projekt trotz des großen Drucks jederzeit unter Kontrolle,“ erinnert sich der NMY-Chef: „Das war Teamwork at it´s best und so konnten wir den Auftrag erfolgreich abschließen.“ Reibungslos verlief auch die enge Kooperation mit dem renommierten Fraunhofer Institut, das mit der Software InstantReality die technologische Basis lieferte und im Auftrag von NMY Teile der Programmierung übernahm: „Kurze Wege und Synergieeffekte haben zum großen Erfolg beigetragen.“

Das TouchLab-Zeitalter beginnt – und der Sultan wartet schon

Obwohl das TouchLab-Zeitalter erst begonnen hat, ist die Nachfrage schon riesig. Das verwundert nicht angesichts der vielfältigen denkbaren Einsatzgebiete. Anspruchsvolle Produkvisualisierungen, Simulations- und Edutainmentanwendungen sind ebenso ein Fall für TouchLab wie etwa Architekturvisualisierungen oder Kunstinstallationen. Automobil, Pharma, Bau, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, Elektronik und Chemie sind Branchen, die besonders für die Möglichkeit, Komplexes spannend und eindrucksvoll im 3D-Kontext darzustellen, prädestiniert sind. Starke Auftritte sind vorprogrammiert. Die Frankfurter haben einen internationalen Markt im Blick. „Kuweit, Qatar, Dubai und die Emirate sind Schwerpunktländer des Interesses“, berichtet Demmerle: „Der direkte Berater des Sultans von Bahrain meinte in Paris, er erwarte, dass TouchLab nächste Woche im Palast des Sultans steht.“ Ob hierzulande oder an anderen Enden der Welt: „Der Bedarf an hochwertigen Kommunikationstools, die Aufsehen und damit Aufmerksamkeit erregen und sich von den Auftritten der Wettbewerber abheben, wird immer größer, etwa auf Messen, Events oder in Showrooms.“ Beim ersten Auftraggeber, EADS, übertraf die Premiere in Paris alle Erwartungen. TouchLab wurde zum Top-Gesprächsthema – und blieb es: „Der Kunde plant nun den intensiven Einsatz in großem Umfang, bei künftigen Messeauftritten, aber etwa auch in den festen Showrooms,“ freut sich Demmerle.

Komplizierte Technologie, kinderleichte Anwendung

Was technologisch eine hochkomplexe Angelegenheit darstellt, ist in der Praxisanwendung fast ein Kinderspiel. Jeder kann TouchLab bedienen. Und immer mehr sollen TouchLab bedienen. Geplant ist eine modulare Version, die genau auf Wünsche und Budgets vielfältiger Kunden abgestimmt werden kann. Zusätzlich zur Hard- und Software kümmern sich die NMY-Profis zusammen mit einem starken Netzwerk auch um Support und kreative Dienstleistungen. Die TouchLab-Pioniere ruhen sich nicht auf ihren Erfolgen aus, sondern forschen und entwickeln weiter an ihrer „Advanced System Experience“ – zum Beispiel in Richtung gestenbasiertes „Detektieren“. Dabei werden Körperbewegungen im freien Raum, ohne Berührung, vom TouchLab System erkannt. Und dann ist „Minority Report“ – made in Rhein-Main - tatsächlich Wirklichkeit.

Redaktionelle Rückfragen:

NMY Mixed-Reality Communication GmbH
Sebastian Demmerle
Hanauer Landstraße 188
60314 Frankfurt am Main
s.demmerle (at) nmy.de
+49-69-150 44 88 60

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