NMY Mixed-Reality Communication

Aus dem Info-Net wird ein Experience-Net

Web3D

Trend

Web3D ist eine der wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahren im Bereich des Internets, sowohl im Consumer- als auch im Geschäftsumfeld. Während für lange Zeit das Internet mehr ein Infonet war, schaffen die Möglichkeiten, die uns 3D-Design, 3D-Darstellungen und 3D-Anwendungen im Browser jetzt bieten, völlig neue Nutzungsformen für das Web der Zukunft: aus dem statischen 2D Info-Net wird eine interaktives 3D Experience-Net werden.

Von bisher ungesehenen Websitedesigns, über dynamische Interfaces und mehr Interaktionsmöglichkeiten bis hin zu integrierten Anwendungen, die mit weiteren Unternehmensfunktionen zusammenfliessen, wird Web3D die Art und Weise, wie wir Informationen online darstellen, kommunizieren und nutzen werden, fundamental ändern.

Showcase

NMY hat einen interaktiven Web3D-Showcase entwickelt, der die neuen Möglichkeiten von dynamischen 3D-Darstellungen im Browser vermittelt. Die realtime 3D-Visualisierung zeigt ein Hybrid-Fahrzeug, dessen Innenleben und Aufbau durch transparente Oberflächen und Dreh/Zoommöglichkeiten im Detail erforscht werden kann. Zusätzlich lösen Interaktionsmöglichkeiten wie Gas geben und Bremsen Animationen aus, die Energiefluss und -rückgewinnung verständlich visualisieren.

PlugIns, Exports und natives WebGL

Variable Umsetzungsformen

Plugins

Interaktives 3D ist schon lange im Web darstellbar. Bisher sind hier vor allem Plugin-Lösungen im Einsatz, wie z.B. bei unseren Kunden FUSO und SCHMERSAL. Die 3D-Anwendungen werden dabei einfach duch das Plugin geladen und sind dann ready-to-go. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass die 3D Webanwendung direkt aus der Entwicklungsumgebung generiert werden kann. Es fallen also keine Programmierarbeiten an, um die 3D App direkt im Web zu nutzen. Allerdings sind Plugins "closed boxes", d.h. sie können mit dem Rest der Internetseite keine Informationen austauschen. Das hat bisher die Einbindung weiterer Inhalte und intergrierter Funktionen (z.B. die Bestellung aus einem 3D-Produktkonfigurator heraus) erschwert. Zudem müssen Plugins installiert werden, was nicht jedem frei an seinem Browser möglich ist, z.B. in einem Firmennetzwerk. Plugins sind daher nur für bestimmte Kommunikationsmaßnahmen, Webauftritte oder Anwendung geeignet.

WebGL

Für 3D-Visualisierungen und -Anwendungen, die plattformunabhängig in der Breite ihre Wirkung entfalten sollen, ist WebGL eine Schlüsseltechnologie. Anders als die gebräuchlichen Plug-Ins in Browsern ermöglicht WebGL, Inhalte aus den 3D-Visualisierungen mit HTML-Inhalten und -Funktionen zu verbinden und so mit der kompletten Bandbreite des Internets neu zu gestalten - egal ob für Kommunikation, Anwendungen, Geschäftsleben oder Unterhaltung.

Damit ergeben deutlich mehr Freiheiten bei der Gestaltung und weniger Grenzen für die Umsetzung neuer, kreativer Ideen. Aufgrund der besseren Designmöglichkeiten, vielseitigeren Funktionalitäten und geringeren technischen Barrieren wird WebGL zukünftig die maßgebenden Umsetzungsform für Web3D sein.

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